moderne Lyrik von Dominik Bannier und Henrik Graf

 

Die Vögel zwitschern, die Sonne lacht, um 10 Uhr war Abfahrt angesagt.

Gen Berlin sollt es gehen, dies gab Dirk uns zu verstehen.

In Berlin angekommen, haben wir uns der Unterkunft angenommen.

Diese war nicht wirklich sauber, so schwangen wir zunächst den Sauger.

Mit 45 Mann war jeder Schmutzfleck dran.

Schnell bezogen wir das Haus und zauberten einen Gaumenschmaus.

Mit Wein und Limonade verging die Zeit, wie schade.

So war der Tag sehr schnell vorbei, und jeder sehnte den Schlaf herbei.

 

Zum Frühstück standen alle früh auf, und der zweite Tag nahm seinen Lauf:

Es sollte zum Potsdamer Platze gehen, um alle Shopping Malls zu sehen.

Voller Lust durch Läden streifen, an Klamotten sich vergreifen.

Doch ewig ging das nicht, denn dann kam schon die Pflicht.

Eine Stadtrundtour stand an, drum musste auch ein Stadtführer ran.

Wir fanden ihn auf der Straße, er überzeugte uns in vollem Maße.

Kannte so gut seine Stadt, wie wir nur unser eigenes Watt.

Drei Stunden lehrte er uns viel, zum Beispiel wie die Mauer fiel.

Von vielen hörte man ein Klagen über ihren leeren Magen.

Drum fuhren wir rechts ran, das Küchenteam war dran.

Es kaufte Leckereien und zauberte daraus einen echten Gaumenschmaus.

Gesättigt klang der Abend aus in unserem nun sauberen Haus.

 

Um 8 Uhr Wecken am Donnerstag, jeder wurde aus dem Bett gejagt.

Das Frühstück stand bereit zur bekannten Essenszeit.

Dann ging’s zum Alexanderplatz zum nächsten Shoppinggroßeinsatz.

Mit kleinen Gruppen in die Läden zum Kaufen und zum Geldausgeben.

Dann fuhren wir weiter, und alle waren heiter.

In neu gekauften Jeans zur Geschichtserkundung Berlins.

In zwei Gruppen aufgespalten mussten wir die Klappe halten.

Damit wir alles auch vernahmen, was wir dort vorgestellt bekamen.

Am Ende der Führung ging es runter in den düst‘ren Atomschutzbunker.

Auf der Rückfahrt dann rechts ran, das Küchenteam war wieder dran.

Es kaufte Leckereien und zauberte daraus wieder einen Gaumenschmaus.

Abends wurden Spiele gespielt, Witze erzählt und die nächsten Aktionen gewählt.

 

Freitag riefen alle: „Joo“, denn heute geht es in den Zoo.

Dort endlich angekommen, haben sich alle gut benommen.

Löwen, Bären, Robben - wie interessant, doch am besten war der Elefant.

Er ist so groß und grau, dazu noch elefantenschlau.

Schnell vor dem Tor ein Bild gemacht und jeder hat dabei gelacht.

Auf dem Rückweg sangen wir Lieder und dann hieß es plötzlich wieder:

„Das Küchenteam ist dran, wir fahren mal rechts ran.“

Es kaufte Leckereien und zauberte daraus einen wahren Gaumenschmaus.

Der letzte Urlaubsabend war gekommen, und wir haben ein Projekt begonnen.

Ein amerikanischer Abend war geplant, das hat selbst Thade nicht erahnt.

Ein Fest zu seinen Ehren, das konnte er uns nicht verwehren.

Jedes Zimmer hat präsentiert eine Show, die selbst kreiert.

Schauspiel, Choreographie, alles war dabei und keine Show war spannungsfrei.

Nach Spiel, Spaß und Freudentränen erklangen plötzlich die Sirenen.

Ins Bett ein jeder sollte, auch wenn er noch nicht wollte.

 

Um 6 Uhr morgens wurd‘ es laut, denn Dirk hat auf die Uhr geschaut.

Nach dem Frühstück wurde geputzt, was in der Woche war verschmutzt.

Tische gewischt, Böden gefegt, nun war wirklich alles gepflegt.

Und außerdem viel sauberer, der Hausbesitzer dachte, wir sind Zauberer.

Um 9 Uhr mussten wir dann raus aus unserem nun bekannten Haus.

Wir verließen unser Nest und fuhren jetzt zum Schollenfest.

Nach kurzer Fahrt war‘n wir vor Ort und mussten auch schon wieder fort.

Nun begann das bekannte Leben, wir sollten ein kurzes Platzkonzert geben.

Nach dem Auftritt fuhren wir zum Beziehen des neuen Quartiers.

Hatten wir etwas vergessen? Busfahrer Andree fuhr uns zum Essen.

Nudeln hat’s gegeben und geschmeckt hat‘s jedem.

Dann folgte das bekannte Leben, wir sollten noch ein Platzkonzert geben.

Nach kurzer Pause ging es weiter mit unserer Show, und alle war‘n heiter.

Direkt danach gab’s Abendbrot und wieder mal war alles im Lot.

Der letzte Abend hatte begonnen und alle waren recht besonnen.

Diesmal ging es früh ins Bett, das fanden dann auch alle nett.

 

Denn wir mussten früh aufstehen und geschwind zum Frühstück gehen.

Neue Pflichten standen an am letzten Tag für jedermann.

Mit gestärktem Magen ging es dann ans Busbeladen.

Mittags dann schon wieder essen, doch wir ließen uns nicht stressen.

Das Küchenteam hatte heute frei, denn das THW kochte leckeren Kartoffelbrei.

Ohne lange Pause begann die nächste Sause:

Ein Umzug durch die Straßen, gesäumt von Menschenmassen.

Als der Umzug war vollbracht, wurd‘ sich‘s beim Bus bequem gemacht.

Vor dem Fackelumzug war noch Zeit, da stand das Abendbrot bereit.

So gestärkt bestritten wir den Umzug durch Berlins Quartier.

Als der Fackelumzug war vollbracht, haben wir uns auf den Weg gemacht.

Richtung Heimat sollt‘ es gehen, wir wollten die Nordsee wiedersehen.

Um halb vier endlich angekommen, haben unsere Eltern uns in den Arm genommen.